Infrarotkabinenstrahler

Welche Besonderheiten weisen die unterschiedlichen Infrarotkabinenstrahler auf?

Im Allgemeinen kann man die Heizsysteme von Infrarotstrahlern in zwei Kategorien unterordnen. Auf der einen Seite gibt es die Punktstrahler, welche oft auch als Linienstrahler bezeichnet werden. Dazu gehören Magnesiumstrahler, Keramikstrahler, Quarzstrahler, Glasstrahler oder auch Metallstrahler mit unterschiedlichen Füllungen wie Quarzsand, Lava oder Magnesiumoxid.
Auf der anderen Seite gibt es Flächenstrahler. Hier wird zwischen Carbonflächenheizung, Heizfolien und Metallplatten unterschieden

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Flächenstrahler

Keramikstrahler

Die in einer Infrarotkabine verwendeten Flächenstrahler sind großflächige Heizplatten, die innerhalb der Infrarotsauna eine einheitliche und sehr angenehme Wärme absondern, welche sich im langwelligen Infrarot-C Bereich befindet.

 

Sie reagieren langsam und haben auf Grund dessen eine höhere Aufwärmzeit als andere Infrarotkabinenstrahler. Bevorzugen Sie eine sanfte Infrarotwärme und legen geringeren Wert auf effektives Schwitzen, dann sind diese Strahler genau Ihr Beuteschema.

 

Sie können ideal zur Entspannung und Regeneration genutzt werden, da die Wärmeflächen eine wohlfühlende Temperatur beibehalten und ausschließlich im angenehmen Hitzebereich abstrahlen. Dies bietet den Vorteil, dass Sie sich ohne Bedenken an die Heizplatten anlehnen können und den Wellnessgang auch ohne Probleme mit Ihren Kindern zusammen nutzen können.

 

Vorteile

→ Angenehme Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
→ Schnelle Verteilung der Wärme im ganzen Körper
→ Dauerhaftes und großflächiges Bestrahlungsfeld
→ Bestrahlung von allen Seiten

Die in einer Infrarotkabine verwendeten Keramikstrahler sind besondere Punktstrahler, dessen Abstrahlung sich im Infrarot-B / C Bereich befindet und sich daher ideal für Therapiezwecke eignen. Auch die geringe Aufwärmzeit von ungefähr 10 Minuten werfen ein positives Bild auf die Strahler aus Keramik ab.

 

Der Heizleiter befindet sich in einem Keramikrohr. Das Innere des Keramik-Heizstabes ist mit feinem Sand gefüllt, der die Heizleiter stützt. Bei qualitativeren Strahlern wird bei der Befüllung darauf geachtet, dass dieser unter Vibration gehalten wird, damit sich keine Hohlräume zwischen den Sandkörnern bilden.

 

Welcher Sand letztendlich für die Füllung genutzt wird, hat keinen Einfluss auf das abgestrahlte Infrarotspektrum. Die Strahler werden meist als kräftige Hitzequelle empfunden, sie haben eine Abstrahltemperatur von ca. 80 °C. Die Abstrahlung liegt überwiegend im Infrarot-C Bereich.

 

Vorteile

→ Effektive Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
→ Rasante Verteilung der Wärme im ganzen Körper
→ Schnelle Aufheizzeit - nach 10 Minuten 100% Abstrahltemperatur
→ Zirka 80 °C Abstrahltemperatur

Magnesiumstrahler

Vollspektrumstrahler

Die Verwendung von Magnesiumstrahlern in Infrarotkabinen lässt sich auf über 30 Jahre zurückführen. Die Magnesium-Strahler bestehen aus einer Legierung namens Incoloy, welche äußerst hochwertig und sehr hitzebeständig agiert. Die Incoloy-Röhren werden mit Magnesiumoxid gefüllt und sorgen für eine effektive Speicherung der Wärme sowie einer qualitativ konstanten Abgabe der Infrarotstrahlung.

 

Die Strahler sind mit zusätzlichen Rückenreflektoren ausgestattet, an denen die Infrarotwärme in einem Winkel von ungefähr 45 °C ausgeht und somit für eine optimale Wärmeaufnahme vom Körper sorgt.

 

Ein Magnesiumstrahler besitzt über ein Schutzgitter, welches zum Berührungsschutz vor den hohen Oberflächentemperaturen mit Samt beflockt wurde. Der große Aluminiumreflektor gilt als Hauptteil des Infrarotmagnesiumstrahlers und garantiert für eine effektive Verteilung der Infrarotstrahlung.

 

Im Kernpunkt des Rohres befinden sich die Heizleiter. Die durch die W-Form erzielte Gesamtoberflächte, findet eine effiziente Wärmeleitung statt. Die Abstrahlung liegt zu einem geringen Teil im Infrarot-B Bericht und überwiegend im langwelligen Infrarot-C Bereich.

Die in einer Infrarotkabine verwendeten Vollspektrumstrahler decken das gesamte Infrarotspektrum ab. Sie erzeugen also nicht nur langwellige oder mittelwellige Infrarotstrahlung, sondern auch kurzwellige Strahlung. Damit ist die Erwärmung dieser Strahler, der Infrarotstrahlung die von der Sonne an die Erdoberfläche abgegeben wird, sehr ähnlich.

 

IR-A Strahlung (kurzwellig) taucht in tiefere Hautschichten ein und sorgt für eine aufkommende Wärme von innen. Strahlungen größerer Wellenlängen, wie die IR-B oder IR-A Strahlung, werden von der oberen Hautschicht aufgenommen, stimulieren die dort wärmeempfindlichen Nerven und warnen den Körper vor einer denkbaren Überhitzung. Die Intensität der Vollspektrumstrahler lässt sich je nach Wärmeempfinden individuell regeln.

 

Vorteile

 

→punktuelle Erwärmung der bestrahlten Hautoberfläche
→gezielte und direkte Infrarotbestrahlung des Rückens
→rasante Verteilung der aufgenommenen Wärme im ganzen Körper
→dringt bis in die unteren Hautschichten ein
→schnelle Aufwärmzeit - sofortige Nutzung möglich

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